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connecting people
- Projektstruktur
Projektstruktur :
1. Info- und Kennenlerngespräche, Infoabende für am Projekt Interessierte
2. Teilnahme an der Schulung (4 Abende à 2 Std.)
3. Vermittlung der Patenschaften
4. Begleitung der Patenschaft, intensiv im ersten Jahr, danach nach Bedarf (regelmäßige Treffen, Fortbildung, gemeinsame Aktivitäten mit Pat:innen und Jugendlichen)
Informationsgespräche
Connecting people wird in Patengruppen mit jeweils maximal 20 Pat:innen organisiert. Im Vorfeld werden mit allen Interessent:innen in jeweils kleinen Runden eingehende Informationsgespräche geführt. Sie dienen zur Vorstellung des Projekts und zur Abklärung von Erwartungen und Motivationen der Interessent:innen.
Schulung
Die Pat:innen nehmen an einer vierteiligen Schulungsreihe teil. Diese Schulung umfasst eine Auseinandersetzung mit der Rolle einer Pat:in, eines Paten und vermittelt Basiswissen zu asylrechtlichen Begriffen sowie einen Eindruck der Lebenssituation der jugendlichen Geflüchteten.
Themen:
Kennenlernen in der Projektgruppe
Pat:innen erzählen aus ihren Patenschaften
Grundlagen Asylrecht, Flüchtlingsbegriff, ...
Bildungssituation & Arbeitsmarktzugang
Unterbringungssituation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Vermittlung der Patenschaften
Die Auswahl der Jugendlichen erfolgt in Zusammenarbeit mit den Sozialpädagog:innen der Jugendlichen.
Es ist nicht leicht, den Jugendlichen zu erklären, was eine Patenschaft
ist. Idealerweise kennen sie schon andere, die eine Patenschaft haben, dann ist die Sache greifbarer.
Grundlegend ist die Freiwilligkeit, also dass die Jugendliche sich
eine Patenschaft für sich vorstellen können. Sollte der Beziehungsaufbau nicht gelingen, ist die Patenschaft beiderseits jederzeit 'kündbar'.
Bei der Vermittlung der Patenschaften wird versucht, individuelle 'Wünsche' und Hintergründe, Ressourcen und Potenziale der Pat:innen, wie etwa die Kenntnis einer bestimmten Kultur, Sprache oder Hobbies, mit den Interessen und Bedürfnissen der zu betreuenden Jugendlichen abzugleichen, um eine möglichst gute Ausgangsbasis für den Kontaktaufbau zu schaffen.
Begleitung der Patenschaften
Unerwartete Schwierigkeiten und Konflikte können, wie in jeder Beziehung, auch in einer Patenschaft auftreten. Daher bietet connecting people den Pat:innen regelmäßige Treffen für Erfahrungsaustausch, Information und Beratung. Für akute Probleme stehen jederzeit Einzelberatung mit der Projektleitung sowie Supervision zur Verfügung.
Auch die Jugendlichen können sich bei Problemen, die aus der Patenschaft resultieren, an die Projektleitung wenden. Den Pat:innen und Jugendlichen wird damit die Sicherheit geboten, auch in schwierigen Situationen nicht alleine gelassen zu werden
Themenabende
Connecting people organisiert Themenabende für alle Pat:innen aller Gruppen. Spezielle Themenwünsche von Seiten der Pat:innen sind dabei immer herzlich willkommen.
Gemeinsame Aktivitäten
Fixer Bestandteil des Projektes sind auch gemeinsame Aktivitäten mit allen Pat:innen und allen betreuten Jugendlichen. Dazu gehören zum Beispiel der LebensLauf, der Charitylauf der asylkoordination, gemeinsames Kochen, Picknicks oder Feste.